N E B E L
Der Nebel umgab mich mit
seiner eigenen Zartheit,
verklärte alles andere,
das Schöne und das Häßliche.
Es war seltsam.
Ich dachte: Was ist nur hinter
dem Nebel?
Was ist nur in dem Nebel
drin?
Ich stellte mir vor, auf
den Kern aller Dinge zu stoßen,
der unsichtbar und dennoch
die eigentliche Bedeutung war.
Etwas Abstraktes?
Wie mochte es sein, den Schleier
der Wirklichkeit auseinanderzunehmen,
bis ins Innerste, wenn man
ihn fortreißt von dem Bild,
das sich unseren Augen bietet.
Wie mochte es sein?
Diese unfaßbare, reizende
Wahrheit hinter allem, im Innersten.
Ich hob ein Ahornblatt auf
und stellte mir vor, wie es wohl sein würde,
es zu öffnen und von
innen zu betrachten,
so wie man einen Pullover
falsch herum anzieht.
Was würde sein, wenn
ich das Blatt herausrisse aus der Wirklichkeit?
Was würde ich stattdessen
erblicken?
Schwärze oder Licht?
Chaos oder Raster?
Eigentlich wäre hier
alles vollkommen gewesen in der Wirklichkeit.
Doch dann waren die anderen
und ich gekommen.